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Panzertaktik – Angriff

Vor dem Angriff ist aufzuklären

Bevor ein Angriff stattfindet, muss man erstmal wissen, wo sich der Feind aufhält. Es gilt, den Feind zu entdecken. Die gebräuchlichsten Arten zur Erkundung sind Satelliten- und Luftaufklärung, Spähpanzer- und Spähtruppeinsatz. Selbstverständlich kann man auch kurz aus dem Panzer aussteigen und das Gefechtsfeld aufklaren, dies ist aber nur für einen einzelnen Panzer empfehlenswert, wenn überhaupt. Sind Satelliten- oder Luftaufklärung aus welchen Gründen auch immer, nicht oder in nicht ausreichender Anzahl vorhanden, muss man mit IFV bzw. mechanisierter Infantrie aufklären. weiter lesen

Somua S35

Der Somua S35:

 

S35 Somua

S35 Somua

In den frühen 30er Jahren meldete die französische Kavallerie den Bedarf für einen Panzer an, der als AMC (Auto-Mitrailleuse de Combat) bezeichnet werden sollte. Ein Fahrzeug welches diesen Anforderungen entsprach wurde von SOMUA (Socièté d’Outillage Mécanique et d’Usinage d’artillerie) in Saint Quen gebaut. Nach der Erprobung wurde dieser Typ bei der Kavallerie unter der Bezeichnung AMC SOMUA AC-3 in Dienst gestellt. weiter lesen

Französische Panzer

S35 Somua
FS35 Somua

FS35 Somua

Während des Ersten Weltkrieges baute Frankreich drei Panzer in größerer Zahl: den 2-Mann-Panzer Renault FT-17 (über 4.000)und die Saint Charmond und Schneider Sturmpanzer (je 400). Obwohl die Entwicklung der Panzer sowohl für die Kavallerie als auch für die Infanterie fortgesetzt wurde, wurden 1920 die Panzer der Infanterie zugeteilt. weiter lesen

Panzerzug – Formationen

Gleich vorweg: dies ist keine Liste oder Aufstellung wie sich Panzerdivisionen von einer Kompanie an aufgliedern. Es werden hier Formationen für den Panzerzug aufgeführt. Wer auf der Suche nach Organisations- und Einheitslisten ist, muss auf google nachschlagen. In weiteren Folgen beschäftigen wir uns mit dem Kampf an sich. weiter lesen

A27 – Cromwell

Cromwell

Der A27 – Cromwell:

Cromwell

Cromwell

Den Luxus während eines Kriegs einen Panzer zu testen kann sich eigentlich keine kriegführende Nation leisten, schon gar nicht England zu Zeiten des 2.ten Weltkriegs. Dennoch wurde der Cromwell bis ins Jahr 1943 getestet. Erst dann kam er in die Serienreife. weiter lesen

A13 Mk II – Cruiser Mark IV

Cruiser Mk IV

Der Cruiser Mark IV; A13 Mk II:

Cruiser Mk IV

Cruiser Mk IV

Der Cruiser Mark IV stammt direkt von einem Christie-Panzer ab, der 1936 in den USA gekauft wurde. Morris Motors hatte den Auftrag, den Christie umzubauen und kampftüchtig zu machen. Für diesen Zweck musste man eine neue Wanne und einen besseren Turm bauen. weiter lesen

A22 – Churchill

Churchill A22

Der “Churchill” A22

Churchill A22

Churchill A22

Der Churchill sollte den Matilda II ersetzen, der ja nun auch nicht den Erfolg brachte den man sich von ihm erwartete. Dem Protyp wurde die Nummer 20 gegeben und die Planungsarbeiten begannen 1939 in Belfast. Bis Juni 1940 waren erst 4 Prototypen fertiggestellt als Vauxhall Motors die Produktion des A22 übernahm. Der A20 konnte als Grundlage dienen und ersparte einiges an Enwicklungszeit. Dennoch konnte die Bedingung des britischen Generalstabes den Panzer in nur 1 Jahr fertigzustellen nur knapp, und dann auch nur mit Problemen, eingehalten werden. Nach 7 Monaten lief das erste Versuchsmodell, nach weiteren 4 Monaten die ersten Serienfertigungen die Bänder herunter. weiter lesen

Crusader

Der englische Crusader Panzer:

Crusader

Crusader

Der 19 Tonnen schwere Crusader wurde wie schon der Covenanter vor ihm direkt vom Reißbrett erstellt. Auch diesmal resultierte dieses Vorgehen in erheblichen Mängeln.

Der Crusader hatte seinen ersten Einsatz im Juni 1941 bei der Operation Battleaxe, dem missglückten britischen Angriff zweier Spitzen auf Sollum und den Halfaya-Pass in der nordafrikanischen Wüste. Es sind wohl mehr Crusader auf Grund mechanischer Defekte ausgefallen als von deutschen Panzern vernichtet wurden. weiter lesen

A12 – Matilda II

Der A12 – Matilda II:

Matilda II - A12

Matilda II - A12

Bereits als sich der Matilda I im Prototypstadium befand, überlegte man im britischen Kriegsministerium ob man nicht diesen Panzer wirklich so umbauen könne, wie es der Generalstab haben wollte. Dieser wollte nämlich einen Matilda I mit stärkerer Panzerung und einem leistungsfähigeren Geschütz. Man ging hierbei wieder von einer Panzerklasse aus: das zu fertigende Panzermodell sollte stark genug sein Panzerabwehrfeuer zu überstehen und so bewaffnet sein, dass es die begeleitenden Infanterie mit starkem Feuer unterstützen konnte. weiter lesen

Libyen – Was für Streitkräfte hat Gaddafi?

T-55

Krieg in Libyen. Mal wieder möchte man fast meinen, nachdem in Afrika im Zweiten Weltkrieg einige der interessantesten Schlachten geführt wurden.Die Begriffe  Tobruk, Gazala-Linie, El-Alamein-Linie, Operation “Battleaxe” und Operation “Crusader” sind den meisten Interessierten ein Begriff. Der Krieg in der Wüste war fast immer ein Krieg der Logistik und der schnellen Angriffe im Panzerverband. weiter lesen

A9 – Cruiser Mk I

A9 - Cruiser MkI

Der  A9 – Cruiser Mk I:

A9 - Cruiser MkI

A9 - Cruiser MkI

Der erste britische Cuiser-Tank, der A9 Mark I, wurde 1934 von Sir John Carden bei Vickers-Armstrong entworfen.

Mit einer Besatzung von 6 Mann, voller Munitionsbeladung und 327l Kraftstof an Bord, brachte er es auf ein geringes Gewicht von 13t. Der 9,6l Motor von AEC leistete 150 PS. Die Produktion begann 1937, und es entstanden 125 Exemplare in zwei Versionen. Es gab den Kavalleriepanzer mit einem 40-mm-Zweipfünder als Bordkanone, der mittlerweile mehr Durchschlagskraft hatte als die alten Dreipfünder. Die zweite Version war der Nahunterstützungspanzer mit 93,9-mm-Haubitze. weiter lesen

A11 – Matilda 1

Der A11 Matilda 1

Matilda1 - A11

Matilda1 - A11

Das Konzept dieses Infanteriepanzers verlangte eine gute Panzerung, eine niedrige Geschwindigkeit um den Infanteristen nicht davon zu fahren und nur eine eingeschränkte Angriffsfähigkeit. War die Beschränkung auf nur ein Maschinengewehr schon sehr bedenklich, war die Kostenbegrenzung auf einen sehr geringen Betrag (6000 brit. Pfund) quasi kriminell. Man konnte deshalb nur die minimalsten Bestandteile eines Panzers konstruieren. weiter lesen

M4 – Sherman

Der M4 Sherman wurde 1942 in Dienst gestellt und von der US-Army und den meisten Alliierten während des Zweiten Weltkriegs und danach eingesetzt. Er war der zahlenmäßig stärkste mittelschwere Panzer im Zweiten Weltkrieg und wurde in mehreren Varianten umgebaut. Zur Zeit des Koreakrieges wurden immer noch viele M4 “Sherman” A3 eingesetzt.

Am 29.August 1940 wurde die Arbeit an einem mittelschweren Panzer aufgenommen, der eine 75mm-Kanone in einem 360° schwenkbaren Turm haben sollte. Der neue Panzer erhielt die Bezeichnung “mittelschwerer Panzer T6”. Der T6 wurde im September 1941 als mittelschwerer Panzer M4 standardisiert. Alle Modelle waren unter dem Namen “Sherman” bekannt.

M4 Sherman

M4 Sherman

Wie geplant wog der M4 Sherman ca. 30 Tonnen und war mit einer 75mm-Kanone M2 bestückt. Der Turm war ein Rundguss aus einem Stück und an der Stirnseite 76,2mm dick. Die Schwenkung des Turms war motorgetrieben und die Höheneinstellung der Kanone durch einen Kreiselstabilisator kontrolliert. Der untere Teil der Wanne war geschweißt, während der Bau der oberen Wanne eine gewissen Ähnlichkeit mit anderen Modellen aufwies: so hatte der M4 Sherman ein geschweißtes Wannenoberteil, während der M4 “Sherman” A1 ein gegossenes, abgerundetes Wannenoberteil hatte. Beide waren ungefähr 50,8 mm dick.

Der Sherman sollte den M3 als mittelschweren Panzer ablösen. Während der Produktionszeit wurden 49.230 Panzer inkl. aller Varianten gebaut und laufend verbessert. Die wichtigsten Verbesserungen lagen im Bereich von Bewaffnung, Stauraum für Munition und am Fahrwerk.

Die ersten Modelle des M4 Sherman hatten die M2-Kanone, aber schon im September 1940 hatten die Panzerinspekteure eine höhere Mündungsgeschwindigkeit verlangt. Diese Anforderung wurde durch die 75mm-Kanone M3 im Juni 1941 erfüllt. Diese Kanone verschoss panzerbrechende Munition mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 619m/s anstelle von 564m/s. Das längere Rohr wurde durch den Einbau eines neuen Kreiselstabilisators besser im Gleichgewicht gehalten und die Drehung des Verschlusses, wodurch die Sperre waagrecht zu öffnen war, ließ eine stärkere Senkung des Kanonenrohrs zu.

 

M4 Sherman

M4 Sherman

76mm-Kanone im M4 Sherman

Obwohl die 75mm-Kanone als Standardwaffe angenommen wurde, vertrat das Waffenamt die Ansicht, dass eine größere Durchschlagskraft wünschenswert sein würde. Es wurde die 76mm-Kanone T1 entwickelt, die aber auch keinen Durchbruch verschaffte. Später wurde der Turm des mittelschweren Panzers T23, der eine 76mm-Kanone hatte, auf die Shermanwanne aufgesetzt. Diese Verbesserung war so durchschlagend, dass sofort die Genehmigung für den Bau solcher Modelle gegeben wurde. Eine weitere Verbesserung kam durch den Einsatz von 105mm-Haubitzen hinzu. Diese Fahrzeuge (4.680 Stück) wurden in der Ausführung M52 zur Feuerunterstützung den Stabskompanien zugeteilt.
Die ersten Modelle des Sherman hatten einen unglücklichen Ruf wegen der Feueranfälligkeit wenn Sie von Panzerabwehrfeuer getroffen wurden (brewing up). Schauen Sie sich das Video unten an um weitergehende Erklärungen zu bekommen. Deswegen wurden Stauregale mit Wasserbeuteln angebracht um die Munition besser zu schützen. Die halbfeste Haubitzenmunition wurde mit weiteren Panzerplatten bedeckt.

Um die Stabilität bei der Fahrt zu verbessern und den Bodendruck zu verringern wurden Versuche mit verschiedenen Laufwerken und Ketten angestellt. Das wegen der senkrechten Spiralfedern als charakteristisch für den Sherman betrachtete Laufwerk stammte wie die Ketten aus dem M2, der 10 Tonnen leichter war als der Sherman. Es wurde daher ein neues Laufwerk mit waagrechten Spiralfedern und 58cm breiten Ketten gebaut. Die Modelle mit dem neuen Laufwerk bekamen die Bezeichnung HVSS angehängt und wurden als Easy Eight bezeichnet.

Datenblatt M4 Sherman

Einsatzzeit: 1942-1979
Bewaffnung:
1x75mm-Kanone M3), 1x 0,3 inch-MG M 1919A4 koax, 1x 0,5 inch-MG,1x 0,3 inch-MG, 1x 2inch-Rauchmörser M3
Besatzung: 5Mann
Gefechtsgewicht: 31,56t
Panzerung: 15mm – 100mm

 

M3 – Grant / Lee

Der mittlere Panzer M3 “Grant” / “Lee”:

Medium M3 Panzer "Grant"

Medium M3 Panzer "Grant"

Die Erfahrungen, die auf dem Gefechtsfeld gesammelt und aus Europa berichtet wurden, zeigten, dass eine 37-mm Kanone für die moderne Gefechtsführung nicht stark genug war. Deshalb montierte man versuchsweise eine 75mm-Haubitze in den rechten Nebenturm des mittelschweren Panzers T5 Phase III (enger Verwandter des M2). weiter lesen