Flashpoint Germany – Operation Aprilscherz 1 – Was ich spiele

Beginn der Kampfhandlungen 0903h

 

Von Matrixgames ist vor ca. 5 Jahren das Spiel Flashpoint Germany erschienen. Es ist eine fiktive Simulation der Ereignisse eines Krieges zwischen Warschauer Pakt und der NATO in Deutschland und spielt im Jahr 1989. Die nachfolgende Operation erzähle ich in Form eines AAR.

Operation Aprilscherz; 0530h

Unsere Luftlandetruppen haben am 01.04. Westerbruck eingenommen und müssen nun auf Verstärkung warten. Die Aufgabe besteht daher darin, mögliche NATO-Angriffe zurückzuschlagen und auf Entsatz zu warten. Es ist 0530h am Morgen, das Wetter ist diesig aufklarend und die Sicht liegt bei ca. 2.000m. Ich gehe davon aus, dass der Feind über die Straßen aus Südwesten zu uns stößt. Meine Antitank BMD-2 Einheiten habe ich daher am Waldrand, Richtung Stadteingang platziert. Die Luftlande-Selbstfahrgeschütze 85 (ASU-85) haben eine geringere Reichweite von 1.500m als die mit AT-5-Spandrel bewaffneten BMD-2 IFV. Die ASU-85 Einheiten sind mit jeweils 3x BMD-2 Gremlin Luftabwehrkettenfahrzeugen verstärkt.

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Statusreport 0600h

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Der Angreifer sendet Aufklärungstrupps aus (1) kommend ein. M3 Bradley CVF kommen aus SW auf die Stadt zu, gleichzeitig gehen in dem Bereich (2) 155mm Artillerieeinschläge nieder. Der Stab berichtet, dass unsere Artillerie per CounterBattery Fire zurückgeschlagen hat. Meine Einheiten vernichten 2x M3 Bradley CFV. Leider werden 3x BMD-2 IFV und Befehlsschützenpanzer ausgeschaltet. Kein guter Anfang. Ich warte noch ab, wo der Feind als nächstes einen Trupp vorschickt, dann rufe ich Luftunterstützung.

Statusreport 0630h

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Wieder geht 155mm Artillerie auf die Stellung von 2 / 994 AB B bei (1) nieder. Die Artillerie erwischt einen BMD-2. Um 0612h werden Kampfhelikopter ausgemacht. In einem kleinen Wäldchen am See kann Luft-Suchradar erkannt werden (1).

Verstärkung um 0700h

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Die Vorausabteilung der Verstärkung ist eingetroffen. Nun habe ich auch Kampfhubschrauber unter meinem Kommando. Zeit, die Neuankömmlinge sinnvoll einzusetzen.

Status um 0700h

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Die Kampfhubschrauber vom Typ MI-24 Hind E und F werden an die Taleingänge beordert (1). Der Stab kann keine weiteren Befehle verarbeiten und so können die BMP-2 IFV der Aufklärungsabteilung nicht direkt befehligt werden. Die restlichen Einheiten bleiben eingegraben ohne weitere Befehle. Nur eine Aufklärungseinheit vom Typ BRDM-2 wird weiter nach Westen verlegt (2).

Status 0700h bis 0730h

Der MI-24 Hind E kann einen Blick auf vorrückende Panzer erhaschen und zieht sich schnell auf Kampfentfernung von 2.500m zurück. Die amerikanischen Panzer steheh vor der Haustür.

Status 0730h bis 0800h

Es ist zu ruhig. Außer dem Helikopterkontakt am See haben meine Einheiten keinen Feindkontakt. Dafür erhalte ich weiter Verstärkung. Eine Kompanie mit 16 Kampfpanzern T-80U ist über einen Feldweg angekommen. Ich werde diese einsetzen um bei einem Angriff der Amerikaner direkt einen Gegenangriff zu starten.

Status 0800h bis 0830h

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Der Feind greift aus dem südlichen Waldgebiet heraus an (1). Mit M1A1 Kampfpanzern und mehreren M3 Bradley CFV versucht er südlich in die Stadt einzudringen. Der Befehlspanzerzug wird durch die ASU-85 dezimiert. Zusätzlich klart es immer mehr auf und die Sonne scheint nun. Die Sichtweite erhöht sich auf 5.000m.

0830h bis 0900h

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Aua. Die amerikanischen Einheiten greifen in Kompaniestärke entlang der Autobahn und der Bahnlinie aus SW an und stoßen bis in die Stellungen des ASU-85 1022 AB AG Bataillon vor. Ein Kampf auf nächste Entfernungen ist die Folge. Mittendrin schlagen 155mm Artilleriesalven ein. Die Mi24-Hind Kampfhubschrauber schießen M3 Bradley CFV und M1A1 Abrams Kampfpanzer ab. Das 1022 AG AB Bataillon verliert zwei Kompanien im Nahkampf. Der Stab ist ein Durcheinander, die Verlustmeldungen häufen sich. 52 eigene Einheiten sind gefallen. Im Gegenzug wurden 23 amerikanische Fahrzeuge vernichtet, darunter neun M1A1 Abrams Kampfpanzer. Das verleiht meiner Kompanie T-80U Kampfpanzer mehr Gewicht. Drei T-80U sind allerdings schon zerstört worden.

Status um 0900h

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Ich vermute, dass sich im südlichen hügeligen WAldgebiet (1) noch mehr Einheiten verbergen. Ich werde ein paar Aufklärungseinheiten dorthin entsenden und gleichzeitig bei (2) und (3) mit Artillerie angreifen.

0900h bis 0930h

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Wie vermutet greift der Feind aus Süden kommend mit Apache Kampfhubschraubern AH-1F und zwei Zügen M1A1 Abrams Kampfpanzern an. Meine Einheiten haben es schwer die amerikanischen Panzer zu zerstören und ich erleide wieder hohe Verluste. Auch meine Luftabwehreinheiten greifen ein, werden aber durch den Kampfhubschrauber schnell niedergekämpft. Auch meine Artillerie wird bekämpft. Die gegnerische Artillerie greift auch in den Kampf ein. Von 146 Einheiten habe ich bis jetzt 63 Fahrzeuge verloren. Mein Stab vermutet, dass eine Kompanie M1A1 Abrams vernichtet wurde und sich die gegnerischen Verluste auf über 20 Fahrzeuge belaufen. Auf 3 eigene Verluste kommt ein Abschuss. Das muss an der Qualität der sowjetischen Waffensystem liegen. Nicht jeder Schuss ist hier ein Treffer.

Status 0930h

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Ich rücke meine Artillerieeinheiten aus der Feuerzone und fordere Luftunterstützung an. Zwei SU-24 Fencer Allzweckbomber sollen die M1A1 Abrams bei (1) anfliegen. Geschätzte Ankunftszeit ist 0940h. Meine Aufklärungs-Einheiten im Süd-Osten werden zur gleichen Zeit Ihre Positionen eingenommen haben.

0930h bis 1000h

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Wir haben eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die NATO startet auf Planquadrat 21,3 (1), dort wo eine meiner Artillerieeinheiten einen Gasangriff per Artillerie. Volle MOP Ausrüstung ist ausgeteilt. STAWKA ist mit Eilmeldung informiert. Die SU-24 Fencer bomben einen Zug M1A1 Abrams und zwei M3 Bradley CFV aus der Stellung und vernichten die Einheiten vollständig. Jetzt ist der Zeitpunkt für eine Gegenoffensive gekommen. Ich werde meine Aufklärer aus dem Osten sowie die verbliebenen T-80U einsetzen (Pfeile). Meine artillerie wird den Zug M1A1 Abrams bei (3) mit Feuer belegen.

1000h bis 1030h

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Im Stab herrscht nach dem Gaseinsatz der NATO immer noch große Konfusion. Die feindlichen Störmaßnahmen werden so groß, dass ich gerade noch 2 Einheiten Befehle geben kann. Die 3 / 994 AB Bn zieht sich nach heftigem Beschuss durch Artiellerie und Panzer zurück. Gleichzeitig verlege ich nochmal meine Artillerie aus der Gefahrenzone weiter weg. Nach jedem eigenen Artillerieschlag besteht die Chance, dass die eigene Position unter Feuer genommen wird. Und meine 2S3M 152mm Artillerie auf Selbstfahrlaffette brauche ich noch.

1030h bis 1100h

Es passiert kaum etwas. Die NATO scheint sich neu formieren zu wollen. Mein MI-24E Hind Kampfhubschrauber verfehlt die M1A1 Abrams. Ich hole mir erneut Luftunterstützung. Die SU-24 Fencer und eine Gruppe SU-17 Fitter Kampfbomber sollen die vermuteten Stellungen der M1A1 westlich des Sees angreifen.

1100h bis 1200h

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Die Luftschläge zeigen erneut heftigen Effekt. Bei (1) und (2) können insgesamt acht M113 A1 APC und 1 M1A1 Abrams vernichtet werden. Ich denke die NATO hat zur Zeit nichts mehr gegen mich einzusetzen.

1200h bis 1230h

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Ich sende meine beiden Mi24 Hind Kampfhubschrauber aus um den Feind zu finden. Ein Hubschauberluftkampf findet statt, bei dem keiner den anderen trifft. Dafür wird bei (1) ein M1A1 Abrams aufgedeckt und vernichtet.

1230 bis 1300h

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Ich verliere bei (1) noch unnötigerweise drei Aufklärer durch zwei versprengte M1A1 Abrams Panzer. Mehr passiert nicht und ich gewinne dieses Szenario eines fiktiven Angriffs des Warschauer Pakts gegen Deutschland.

 

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Kommandant

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