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Libyen – Was für Streitkräfte hat Gaddafi?

T-55

Krieg in Libyen. Mal wieder möchte man fast meinen, nachdem in Afrika im Zweiten Weltkrieg einige der interessantesten Schlachten geführt wurden.Die Begriffe  Tobruk, Gazala-Linie, El-Alamein-Linie, Operation „Battleaxe“ und Operation „Crusader“ sind den meisten Interessierten ein Begriff. Der Krieg in der Wüste war fast immer ein Krieg der Logistik und der schnellen Angriffe im Panzerverband. weiter lesen

A9 – Cruiser Mk I

A9 - Cruiser MkI

Der  A9 – Cruiser Mk I:

A9 - Cruiser MkI

A9 - Cruiser MkI

Der erste britische Cuiser-Tank, der A9 Mark I, wurde 1934 von Sir John Carden bei Vickers-Armstrong entworfen.

Mit einer Besatzung von 6 Mann, voller Munitionsbeladung und 327l Kraftstof an Bord, brachte er es auf ein geringes Gewicht von 13t. Der 9,6l Motor von AEC leistete 150 PS. Die Produktion begann 1937, und es entstanden 125 Exemplare in zwei Versionen. Es gab den Kavalleriepanzer mit einem 40-mm-Zweipfünder als Bordkanone, der mittlerweile mehr Durchschlagskraft hatte als die alten Dreipfünder. Die zweite Version war der Nahunterstützungspanzer mit 93,9-mm-Haubitze. weiter lesen

A11 – Matilda 1

Der A11 Matilda 1

Matilda1 - A11

Matilda1 - A11

Das Konzept dieses Infanteriepanzers verlangte eine gute Panzerung, eine niedrige Geschwindigkeit um den Infanteristen nicht davon zu fahren und nur eine eingeschränkte Angriffsfähigkeit. War die Beschränkung auf nur ein Maschinengewehr schon sehr bedenklich, war die Kostenbegrenzung auf einen sehr geringen Betrag (6000 brit. Pfund) quasi kriminell. Man konnte deshalb nur die minimalsten Bestandteile eines Panzers konstruieren. weiter lesen

M4 – Sherman

Der M4 Sherman wurde 1942 in Dienst gestellt und von der US-Army und den meisten Alliierten während des Zweiten Weltkriegs und danach eingesetzt. Er war der zahlenmäßig stärkste mittelschwere Panzer im Zweiten Weltkrieg und wurde in mehreren Varianten umgebaut. Zur Zeit des Koreakrieges wurden immer noch viele M4 „Sherman“ A3 eingesetzt.

Am 29.August 1940 wurde die Arbeit an einem mittelschweren Panzer aufgenommen, der eine 75mm-Kanone in einem 360° schwenkbaren Turm haben sollte. Der neue Panzer erhielt die Bezeichnung „mittelschwerer Panzer T6“. Der T6 wurde im September 1941 als mittelschwerer Panzer M4 standardisiert. Alle Modelle waren unter dem Namen „Sherman“ bekannt.

M4 Sherman

M4 Sherman

Wie geplant wog der M4 Sherman ca. 30 Tonnen und war mit einer 75mm-Kanone M2 bestückt. Der Turm war ein Rundguss aus einem Stück und an der Stirnseite 76,2mm dick. Die Schwenkung des Turms war motorgetrieben und die Höheneinstellung der Kanone durch einen Kreiselstabilisator kontrolliert. Der untere Teil der Wanne war geschweißt, während der Bau der oberen Wanne eine gewissen Ähnlichkeit mit anderen Modellen aufwies: so hatte der M4 Sherman ein geschweißtes Wannenoberteil, während der M4 „Sherman“ A1 ein gegossenes, abgerundetes Wannenoberteil hatte. Beide waren ungefähr 50,8 mm dick.

Der Sherman sollte den M3 als mittelschweren Panzer ablösen. Während der Produktionszeit wurden 49.230 Panzer inkl. aller Varianten gebaut und laufend verbessert. Die wichtigsten Verbesserungen lagen im Bereich von Bewaffnung, Stauraum für Munition und am Fahrwerk.

Die ersten Modelle des M4 Sherman hatten die M2-Kanone, aber schon im September 1940 hatten die Panzerinspekteure eine höhere Mündungsgeschwindigkeit verlangt. Diese Anforderung wurde durch die 75mm-Kanone M3 im Juni 1941 erfüllt. Diese Kanone verschoss panzerbrechende Munition mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 619m/s anstelle von 564m/s. Das längere Rohr wurde durch den Einbau eines neuen Kreiselstabilisators besser im Gleichgewicht gehalten und die Drehung des Verschlusses, wodurch die Sperre waagrecht zu öffnen war, ließ eine stärkere Senkung des Kanonenrohrs zu.

 

M4 Sherman

M4 Sherman

76mm-Kanone im M4 Sherman

Obwohl die 75mm-Kanone als Standardwaffe angenommen wurde, vertrat das Waffenamt die Ansicht, dass eine größere Durchschlagskraft wünschenswert sein würde. Es wurde die 76mm-Kanone T1 entwickelt, die aber auch keinen Durchbruch verschaffte. Später wurde der Turm des mittelschweren Panzers T23, der eine 76mm-Kanone hatte, auf die Shermanwanne aufgesetzt. Diese Verbesserung war so durchschlagend, dass sofort die Genehmigung für den Bau solcher Modelle gegeben wurde. Eine weitere Verbesserung kam durch den Einsatz von 105mm-Haubitzen hinzu. Diese Fahrzeuge (4.680 Stück) wurden in der Ausführung M52 zur Feuerunterstützung den Stabskompanien zugeteilt.
Die ersten Modelle des Sherman hatten einen unglücklichen Ruf wegen der Feueranfälligkeit wenn Sie von Panzerabwehrfeuer getroffen wurden (brewing up). Schauen Sie sich das Video unten an um weitergehende Erklärungen zu bekommen. Deswegen wurden Stauregale mit Wasserbeuteln angebracht um die Munition besser zu schützen. Die halbfeste Haubitzenmunition wurde mit weiteren Panzerplatten bedeckt.

Um die Stabilität bei der Fahrt zu verbessern und den Bodendruck zu verringern wurden Versuche mit verschiedenen Laufwerken und Ketten angestellt. Das wegen der senkrechten Spiralfedern als charakteristisch für den Sherman betrachtete Laufwerk stammte wie die Ketten aus dem M2, der 10 Tonnen leichter war als der Sherman. Es wurde daher ein neues Laufwerk mit waagrechten Spiralfedern und 58cm breiten Ketten gebaut. Die Modelle mit dem neuen Laufwerk bekamen die Bezeichnung HVSS angehängt und wurden als Easy Eight bezeichnet.

Datenblatt M4 Sherman

Einsatzzeit: 1942-1979
Bewaffnung:
1x75mm-Kanone M3), 1x 0,3 inch-MG M 1919A4 koax, 1x 0,5 inch-MG,1x 0,3 inch-MG, 1x 2inch-Rauchmörser M3
Besatzung: 5Mann
Gefechtsgewicht: 31,56t
Panzerung: 15mm – 100mm

 

M3 – Grant / Lee

Der mittlere Panzer M3 „Grant“ / „Lee“:

Medium M3 Panzer "Grant"

Medium M3 Panzer "Grant"

Die Erfahrungen, die auf dem Gefechtsfeld gesammelt und aus Europa berichtet wurden, zeigten, dass eine 37-mm Kanone für die moderne Gefechtsführung nicht stark genug war. Deshalb montierte man versuchsweise eine 75mm-Haubitze in den rechten Nebenturm des mittelschweren Panzers T5 Phase III (enger Verwandter des M2). weiter lesen

Wargames – Combat Mission Serie – Was ich spiele

In der Rubrik „Wargames – Was ich spiele“ möchte ich Spiele bzw. Simulationen vorstellen, die für Panzerenthusiasten interessant sein könnten. Als erstes kommt meine Lieblingsserie der letzten 5 Jahre dran. Combat Mission von battlefront.com. Das Spiel wird in einer ganz neuen Variante mit einer neuen Engine in den nächsten Tagen (April 2011) auf den Markt kommen. Hier aber erstmal der Einblick in die alten Klassiker der Serie. weiter lesen

M3 Stuart – light tank M3

Der leichte M3 „Stuart“:

Light Tank M3/M5

Light Tank M3/M5

Im Juli 1940 wurden die bis dahin erprobten M1 A1 bzw. M2 A4 zum M3 (leicht) standardisiert. Bis August 1942 waren 5.811 Stück hergestellt. Der leichte Panzer M3 A1 hatte einen verbesserten Turm aus geschweißten, homogenen Platten der von einem Elektromotor geschwenkt wurde und einen Kreiselstabilisator zur verbesserten Treffsicherheit der 7-mm-Kanone bei der Fahrt. Als M3 A1 ging die Produktion im August 1941 in Serie. Zu der Zeit bestand die Panzerung aus vernieteten Platten. Der M3 A1E1hatte Turm und Wanne aus geschweißtem Stahl und wurde später zum leichten Panzer M5. weiter lesen

M24 – „Chaffee“

Der M24 – „Chaffee“:

M24 "Chaffee"

M24 "Chaffee"

Der M24 wurde 1944 von der US-Armee in den Dienst gestellt. Im Vergleich zu dem leichten Panzer M5, den er ersetzte, war der M24 ein großer Fortschritt. Bei zwei von drei Merkmalen – Feuerkraft und Panzerung – übertraf der M24 alle übrigen leichten Panzer des Zweiten Weltkrieges, während seine Beweglichkeit mit dem M5 vergleichbar war. Seine 75mm- Kanone war der des Sherman fast ebenbürtig und stärker als die Bewaffnung vieler mittelschwerer Panzer in 1939. Die Form der Wanne und des Turms verstärkten den Schutz durch Beseitigung von Fangstellen durch Verkleinerung der Silhouette und bessere Schrägung der Panzerung. weiter lesen

Amerikanische Panzer – USA

Amerikanische Panzer im Zweiten Weltkrieg

Amerikanische PanzerDie Panzertruppe der USA wurde Anfang 1918 aufgestellt und mit britischen und französischen Panzerfahrzeugen ausgerüstet, echte amerikanische Panzer gab es nicht. Da die amerikanische Armee keine eigene Erfahrung in der Entwicklung von Panzern hatte, schloss sie sich den Vorstellungen der beiden Alliierten an: leichte Panzer für Aufklärung und schwere, langsame Panzer für die Infanterieunterstützung beim Angriff. weiter lesen

IS-2 / JS-2

Der IS-2 / JS-2:

IS 2

IS 2

Im August 1942 hatte das sowjetische Oberkommando zuverlässige Kenntnis davon, dass Deutschland neue, schwere Panzer mit stärkerer Bewaffnung und dickerer Panzerung entwickelte. Daher wurde auf sowjetischer Seite die Arbeit an einem neuen, schweren Panzer aufgenommen. Auf der Grundlage von Erfahrungen, die man beim KW-Programm (KW-3 und KW-13) gemacht hatte, wurde ein neues Projekt, IS 2, aufgelegt. weiter lesen

T-34

Der T-34

T34-76

T34-76

Der Panzer der den größten Einfluss auf die deutschen Panzerkonstrukteure hatte, war eindeutig der T-34. Der sowjetische Konstrukteur Michail Koshkin, der zusammen mit Alexander Morosow und Nikolai Kutscherenko in der Komintern-Fabrik bei Charkow an einem mitlleren Panzer von 20 Tonnen arbeitete nutze die BT-Reihe als Ausgangspunkt für den T-34. Die von Koshkin geleitete Gruppe arbeitete die entsprechenden Pläne und Prototypen aus.Nach Verstärkung von Panzerplatten und einer besseren Kanone wurde die Variante T-34 zur Produktion als Serienfahrzeug genehmigt. weiter lesen

KW-1 / KV-1

Der KV-1 / KW-1:

KV-1

KV-1

 

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war die russische Armee praktisch die einzige Streitmacht der Welt, die mit schweren Panzern aus Serienproduktionen ausgerüstet war. Der erste, der KW-1 (Klim-Woroschilow) wurde unter der Leitung von Z. Kotin in Leningrad in der Kirow-Fabrik entwickelt. Die Arbeiten begannen im Februar 1939. weiter lesen

T-28

Der T-28:

Während die ersten BT ihren Wert 1931 unter Beweis stellten, machte sich ein Entwicklerteam bei Kirow in Leningrad an die Entwicklung eines mittleren Panzers für eine Besatzung von sechs Mann. Dieser basierte auf dem Grundmodell der Briten, dem A 6 E 1. Die Pläne dieses Fahrzeuges wurden durch Spionage beschafft. weiter lesen

BT-7

Der BT-7:


Nach dem leichten T28 war der BT 7 das zahlenmäßig häufigste Panzerfahrzeug der Roten Armee in den 30er Jahren. Die Initialen „BT“ stehen für „Bistrochodnij Tank“ was soviel bedeutet wie schneller Panzer. Inoffiziell war er allerdings als „Betka“ (Käfer) bekannt. weiter lesen